Schauspiel von Frederico Garcia Lorca

"Bernarda Albas Haus" bildet gemeinsam mit "Yerma" und "Bluthochzeit" (bei uns zu sehen in der Spielzeit 2008/2009) eine Triologie über die Rolle der Frau und deren Unterdrückung im Spanien der 1930er Jahre (die sogenannte "trilogia de tragedias rurales").

Bernada Alba ist zum zweiten Mal verwitwet. Sie will gemäß der Tradition acht Jahre lang trauern. Ihre fünf heiratsfähigen Kinder dürfen während dieser Zeit  nicht einmal das Haus verlassen, was deren Zukunft als alte Jungfern vorbestimmt. Die Magd La Poncia hält den Kontakt zur Außenwelt aufrecht und unterrichtet sie über den Nachbarinnentratsch und die Skandalgeschichten im Dorf. Zündstoff in der Abgeschiedenheit bietet der nicht persönlich auftretende Pepe el Romano. Er freit um die älteste Tochter aus erster Ehe. Angustias, deren Vorzug ihr Vermögen ist. Ihre Schwestern missgönnen ihr zwar den Bräutigam, aber nur die jüngste, Adela, und die altersschwachsinnige Großmutter begehren gegen die Konventionen und die Freiheitsberaubung auf. Pepe hatte Adeka bereits im Vorjahr nach gestellt, und auch nun nehmen sie heimlich Kontakt auf. Sie werden von den anderen ausspioniert, doch Bernarda will dies nicht wahrhaben, glaubt sie doch an ihre unumstößliche Autorität. als Pepe bei einem Treffen mit Adela ertappt wird, schießt Bernarda auf ihn, Adela, die von Maritirio falsch informiert wurde, hält Pepe für tot und erhängt sich. Bernada denkt auch jetzt zuerst an die Familienehre und das Gerede und behauptet - wider besseres Wissen, Adela sei jungfräulich gestorben.


Inszenierung:
  • Christos Nicopoulos

Bühnenbild:
  • Christa Nachs

Kostüme:
  • Sylvia Rüger
Besetzung:
  • Jutta Dolle
  • Sonia Fontana
  • Christine Gelder
  • Ivana Langmajer
  • Ulrike Lösch-Will
  • Marion Minetti
  • Bettina Muckenhaupt
  • Maren Pfeiffer
  • Anne Schröder

Spielzeit


01. und 04. sowie 06. bis 16. März 2012
jeweils 20.00 Uhr


Kartenpreise: 21,00 € / 18,00 € / 15,00 €

Kartenvorverkauf: 19. Januar 2012

 

Bernada Albas Haus

Landesbühne Rheinland-Pfalz im Schlosstheater Neuwied  |  Theaterplatz 3  |  56564 Neuwied  |  Tel.: 02631 - 22288  | info@schlosstheater-neuwied.de